Die Kurse für das Curriculum Kinder- und Jugendzahnheilkunde der DGK und der APW


Der Aufbau des Curriculums hat sich im Laufe der Zeit geändert, da viele Vorschläge der einzelnen Kursteilnehmer in das Programm eingefloßen sind. Es wurde auch ein Angleich mit anderen Curricula ( z. B. das Kinderzahnärztecurriculum der Bayrischen Zahnärztekammer) und den Vorgaben der Bundeszahnärztekammer vorgenommen.

Mittlerweilen gibt es sehr viele Curricula Kinderzahnheilkunde von unterschiedlichen Anbietern. Entscheidend ist aber, daß das Curriculum den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde DGK, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde DGZMK und der deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) entspricht.
Hier eine unvollständige Aufzählung der mir bekannten Anbieter für die strukturierte Fortbildung "Curriculum für Kinderzahnheilkunde":


  1.   Deutschen Gesllschaft für Kinderzahnheilkunde in Zusammenarbeit mit der Akademie Praxis und Wisenschaft der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
  2.    die Fortbildungsakademie für Zahnmedizin  in Hessen
  3.    Die Bayerischen Landeszahnärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGK) und der Akademie für Praxis und Wissenschaft (APW) der DGZMK
  4.     das Phillipp-Pfaff-Fortbildungsinstituts der Berliner Zahnärztekammer
  5.     Akademie für Fortbildung der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe









  1. Es ist ein neunteiliges Curriculum mit einer  in sich abgeschlossene Folge von Fortbildungs-Aufbaukursen 
  2. mit dem Ziel: Zahnärzten eine Aktualisierung und Vertiefung ihrer Kenntnisse auf diesem Fachgebiet zu ermöglichen.
  3. Die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme wird mit
    der Verleihung eines entsprechenden Zertifikates bescheinigt
  4. Das Curriculum umfasst insgesamt 135 Fortbildungsstunden.
  5. Das Curriculum endet mit einer Abschlussprüfung in Form eines kollegialen Gesprächs vor einem von der DGK und DGZ bestimmten Kollegium
  6. Voraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung ist neben der vollständigen Absolvierung des Kursprogramms die Einreichung von drei dokumentierten, selbstständig durchgeführten komplexen Behandlungsfällen.Diese drei Behandlungsfälle, davon nur eine Behandlung in Allgemeinanästhesie, sollten sowohl restaurative und endodontische Maßnahmen als auch die präventive Betreuung von Kindern und Jugendlichen umfassen
  7. Die Behandlungsunterlagen werden von der Prüfungskommission begutachtet. Bei positivem Votum erfolgt die Zulassung zur Prüfung. Die dokumentierten Fälle sind Gegenstand der Abschlussprüfung und des kollegialen Fachgespräches. Drei komplexen Behandlungsfälle sollen als schriftliche Behandsbeschreibung eingereicht werden. Es soll sich dabei möglichst auf unterschiedliche Altersgruppen beziehen (0 bis 5 Jahre, 6 bis 10 Jahre, 11 bis 16 Jahre). Es sind jeweils Anfangsbefund, Risikobewertung, Therapiedaten, Abschlussbefund, Röntgenaufnahmen und ggf. Gebissmodelle und klinische Bilder in die Vorstellung einzubeziehen. Berücksichtigt werden sollen dabei auch die Qualitätsbeurteilungen der vorgenommenen Behandlungsergebnisse sowie prognostische Abschätzungen (Epikrise) der entsprechenden Fälle.
Das Zertifikat der APW/DGK/DGZ erhalten die Teilnehmer des Curriculums Kinder- und Jugendzahnheilkunde nach bestandener Abschlussprüfung.
Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der zertifizierten Qualifikation in der Kinder- und Jugendzahnheilkunde ist im Sinne einer Qualitätssicherung die mindestens einmalige jährliche Teilnahme an einem Fortbildungskurs der APW mit einem kinderzahnärztlichen/präventiven Thema oder die Teilnahme an der Jahrestagung der DGK bzw. an der Veranstaltung „Ausbildung in der Kinderzahnheilkunde”,die ebenfalls einmal jährlich angeboten werden.